Wellentraum – Virginia Kantra

Die Selkie Maggie ist auf der Suche nach Sex. Ihren Gefährten hat sie schon vor einigen Jahrzehnten verloren und unter Ihresgleichen wird sie nicht fündig. Also betritt sie die Welt der Menschen und trifft schon in der ersten Nacht am Strand auf den Polizisten Caleb. Selkie und Mensch fühlen sich von einander angezogen. Doch nach der ersten sexuellen Begegnung verschwindet Maggie wieder und lässt einen verwirrten Caleb zurück.

Doch der Drang Caleb wieder zu sehen wird stärker und Maggie kehrt erneut zu der Insel vor Neuengland zurück. Caleb arbeitet dort als Inselpolizist. Seine Vergangenheit als Kriegsveteran und Kriegsversehrter ist traumatisch. Diese Erfahrungen fließen immer wieder in den Roman ein. Genauso wie seine verkorkste Kindheit, seine kaputte Familie und die Scheidung von seiner Frau.

Die Protagonisten tragen viel Schmerz, Verletzungen und traumatische Erlebnisse mit sich herum. Leider fand ich den Schreibstil etwas hölzern und ja auch langweilig. Maggie ist ein sehr geheimnisvolles Wesen und nach einem Übergriff täuscht sie eine Amnesie vor um sich und ihre wahre Herkunft nicht zu verraten. Von nun an ist Maggie in Gefahr und Caleb will sie beschützen. Allerdings bringt er sie zu seiner Schwester, die ebenfalls auf der Insel lebt. Zurück in die See kann Maggie jedoch nicht, weil ihr der Angreifer etwas sehr Wichtiges entwendet hat. Und ohne dies ist sie gezwungen an Land zu bleiben.

Ab diesem Zeitpunkt an fiel es mir etwas schwer mich auf die Geschichte zu konzentrieren. Sie wird zwar ein wenig spannender und es tauchen auch noch weitere (Neben)Protagonisten auf, wie der Selkie Dylan und ein Feuerdämon, aber der Stil plätschert eben einfach nur so dahin.

Maggie und Caleb machen zwar eine Veränderung durch und ihre Beziehung vertieft sich. Jedoch habe ich mich schon gefragt wieso eigentlich? Maggie empfand ich als ziemlich lüstern und ständig auf der Jagd nach Sex. Und Caleb hingegen war mir ein wenig zu naiv.

Sollte die Reihe fortgesetzt werden, werde ich der Autorin wohl noch eine Chance geben. Aber richtig überzeugt haben mich weder Protas, Geschichte und schon gar nicht der Erzählstil.

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