Vampir à la carte – Lynsay Sands

Alex Willan, Schwester von Sam Willan, sucht händeringend einen Chefkoch für ihr Restaurant. Ihrer hat eben das Weite gesucht und sich von Alex‘ Konkurrenten abwerben lassen. Überhaupt geht es in Alex‘ Leben gerade drunter und drüber. Ihr Koch ist weg und die Eröffnung ihres zweiten Restaurants gerät immer mehr zum Desaster. Und da hat sie für die Verkupplungssuche ihrer Schwester keine Zeit und schon gar keine Nerven.

Doch dann scheint Rettung nahe. Und das in Gestalt von Cale Valens. Angeblich ein französischer Koch. Und er will ihr auch noch helfen. Alex ist zwar mißtrauisch, aber verzweifelt genug um Cale eine Chance zu geben. Nur zu blöd, dass Cale eigentlich ein jahrtausendealter Vampir ist und keine Ahnung vom Kochen hat. Nur durch die Hilfe von anderen Argeneau gelingt es schon am ersten Abend eine völlige Katastrophe abzuwenden. Doch Cale gibt sich wirklich alle Mühe und will Alex auf jeden Fall näher kommen. Denn sie ist die ihm zugedachte Lebensgefährtin!

Ich gebe zu, dass ich auf den ersten Seiten ein wenig Schwierigkeiten mit den Protagonisten hatte. Alex und Cale sind ein wenig stachelige Zeitgenossen und können ziemlich starrsinnig sein. Doch der Buch ist wieder mit viel Witz geschrieben und stellenweise habe ich Tränen gelacht. Vor allem als Cale versucht hat die Mikrowelle zu bedienen. Es war wirklich grandios.

Beide Protagonisten haben so ihre Problemchen mit sich und ihrer Vergangenheit. Bei Alex sind es ganz klar ihre verletzten Gefühle aus der Vergangenheit. Und Cale muss erst damit klarkommen, dass er endlich eine Gefährtin gefunden hat. Und dass die modernen Frauen so ganz anders als die seiner Zeit sind. Positiv an diesem Teil waren die nichtvorhandenen Schlitzer, auch wenn auch diese Geschichte wieder einen kleinen Krimiplot hat. Der ‚Bösewicht‘ war natürlich leicht zu durchschauen, aber das hat das Lesevergnügen nicht getrübt. Besonders gut hat mir gefallen, dass Alex die Existenz der Vampire nicht einfach so hinnimmt und in ihrem Entsetzen darüber sofort an ihre Schwester denkt; ihr zur Hilfe eilen will.

Ein wirklich guter Teil der Reihe, in dem auch wieder viele liebgewonnene Personen aus den anderen Büchern auftauchen.

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