Der Vampirprinz – Gena Showalter

Bei einem schweren Unfall hat die Wissenschaftlerin Jane Parker alles verloren was ihr lieb und teuer war. Ihre Familie, ihre Gesundheit und jetzt auch noch ihr Interesse an der Wissenschaft. Traumatisiert hat sie sich in eine einsame Hütte in einer noch einsameren Gegend zurück gezogen. Zu ihrer Umwelt hat sie kaum Kontakt und dabei vereinsamt sie immer mehr. Jedoch hat Jane Träume. Und was für welche! Sie träumt von einem schönen, geschundenen Vampir.

Doch diesen Vampir gibt es wirklich. Und er ist sogar ein waschechter Prinz, sowie der rechtmässige Erbe des Königreichs Elden. Allerdings weiss der Vampir Nicolai nicht viel. Seine Gedanken sind wie fortgewischt, doch in ihm brodelt die Wut und der Wunsch nach Rache. Allerdings wird er augenblicklich von einer fiesen Hexenprinzessin festgehalten, die ihn sexuell mißbraucht und ihm seine Vergangenheit und Gedanken genommen hat.

Nun, so ist der Plot und der Beginn der Royal House of Shadows Saga. Leider ist das Buch nicht von der Qualität wie man es von Gena Showalter gewohnt ist. Der Held verfügt zu Beginn über einen minimalen Wortschatz und ist ein typischer Vertreter der Gattung Neandertaler. Jane, die zwar weiss dass es Vampire und andere mystische Geschöpfe gibt, findet sich rasch damit ab in einer Paralellwelt gelandet zu sein. Allerdings kann sie den Verführungskünsten des Vampir zu Beginn noch widerstehen.

Die Handlung ist und bleibt ein wenig wirr. Immer wieder wird in Raum, Zeit und zwischen den Erzählsträngen hin und her gesprungen. Und Janes Verwandlung in einen Vampir ging mir auch ein wenig zu flott. Das Ganze war doch etwas unausgegoren. Im Grunde hat sich in diesem Buch alles nur um Nicolai und Jane gedreht. Die Geschichte selbst – die Befreiung Eldens – wurde zwar thematisiert, aber in diese Richtung ist gar nichts passiert. Der Leser erfährt leider nicht was mit dem Königreich passiert ist, nachdem das Königspaar verstorben und der böse Blutmagier gesiegt hat.

Ich werde die Reihe zwar weiterlesen, mache mir jedoch keine allzu großen Hoffnungen dass es noch gravierend besser wird.

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