Vom Mädchen zum Luder – Amy Morrison

Die Studentin Amy ist schon eine Weile mit ihrem Freund Flo zusammen und eigentlich glücklich. Man liebt sich und kommt gut miteinander aus. Leider ist Flo im Bett ziemlich langweilig und lässt die arme Amy leider immer frustriert zurück. Während eines besonders frustrierenden Urlaubs macht Amy die Entdeckung von Telefonsex und von da an soll sich alles ändern.

Zurück zu Hause meldet sie sich bei einem Datingportal an und beginnt verschiedenste Männer zu daten. Allerdings nur um Sex zu haben. Denn ihre Gefühle für Flo sind ungebrochen stark.

Okay, so weit so gut. Während Amys Freund Flo zum Glück ziemlich uninteressiert und immer beschäftigt ist, beginnt für Amy ein richtiger Sex-Marathon. Und mit jedem neuen Mann wird der Sex härter und der Suchtfaktor grösser. Die Protagonistin nimmt dabei keine Rücksicht auf die Gefühle der Männer oder auf mögliche Gefahren, die ihr bei diesen Eskapaden drohen.

Im Grunde ist dieses Buch eine Aneinanderreihung von diverser Sexabenteuer, die die Protagonistin Amy erlebt. Das Dazwischen ist leider ziemlich belanglos und man versucht den Leser mit Chatkommunikation zwischen Amy und ihrer Lovern zu unterhalten. Leider geht einem dieses *lächel* irgendwann fürchterlich auf den Senkel.

Genauso wie ihr Kätzchen (weibliches Geschlechtsorgan) gefühlte 20000 Mal in diesem Buch erwähnt. Geschenkt. Wenigstens erspart die Autorin den Lesern Demütigungs-Szenarien, die in diesen Büchern meist vorkommen. Die Protagonistin Amy wird also vom Mädchen zum Luder. Im nächsten Teil soll sie dann zum Miststück werden. Ich denke nicht, dass ich diese Metamorphose miterleben möchte und werde.

Leider verschweigt das Buch wer Amy genau ist. Man weiss, dass sie eben mit Flo zusammen ist und ihn liebt. Aber wieso sie das tut, weiss man nach 216 Seiten noch immer nicht. Es gibt auch sonst kaum Informationen. Sie studiert, arbeitet und lebt allein. Hat eine Schwester und die Eltern leben auch noch.

Auch von Flo erfährt man nichts. Wieso er überhaupt in diesem Plot vorkommt, ist für mich nicht ersichtlich. Er kann nix im Bett, ist für Amy auch nicht da als sie ihn wirklich mal braucht. Also, warum?

Für die Erotik gibt es 3 freundliche Punkte, weil diese eben ’normal‘ ist und durch kein ekeligen oder haarsträubenden Szenen aufmerkt.

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