Eine Marcelli gibt nicht nach – Susan Mallery

Zach Stryker hat eine Mission. Und dabei will der erfolgreiche und knallharte Scheidungsanwalt verhindern, dass sein Sohn David Mia Marcelli heiratet. Nicht, weil er Mia nicht mag, sondern weil Zack erkennt, dass David viel zu jung und unreif ist. Und er weiss aus eigener Erfahrung, dass man mit 18 noch keine solchen weitreichenden Entscheidungen treffen kann.

Mit dieser Einstellung steht Zack jedoch alleine da und auf verlorenem Boden. Denn Mias laute, aber herzliche Großfamilie sieht das ganz anders. Schnell wird Zack klar, dass die Marcellis nach Ehen und Babies verrückt sind. Also sucht er von Anfang an eine Verbündete in der Familie. Katie, eine erfolgreiche Eventplanerin soll ihm helfen. Allerdings will Katie davon nichts wissen und sitzt längst im Zug Richtung Hochzeit.

Die Marcellis wirken zu Beginn wirklich wie ein großer und glücklicher Clan. Doch im Verlauf der Geschichte wird ersichtlich, dass nicht überall nur Eitel Sonnenschein ist. Die vier Schwestern – Katie, Francesca, Brenna und Mia – müssen sich gegen ihre Großeltern und Eltern behaupten. Vor allem Lorenzo, der Patriach der Familie, macht es ihnen nicht immer leicht. Und die Mädchen wurden von klein auf darauf gedrillt sich einen Mann zu suchen und schnell für männlichen Nachwuchs zu sorgen.

Bis dato ist zweiteres keiner von ihnen gelungen. Deswegen drängt jetzt alles auf die Ehe von Mia und David. Während das junge Paar jedoch langsam begreift, dass sie vielleicht doch nicht ganz so gut zusammen passen, entwickelt sich zwischen Katie und Zack eine zarte Romanze.

Der Serienauftakt ist gut geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Die geballte Power des Clans lässt den Leser zwar gelegentlich verschreckt zurückzucken und die Einstellungen des Patriarchen sind ja wirklich aus dem letzten Jahrhundert, dennoch mag man sie.

Auch die Hauptprotagonisten Zack und Katie sind sehr liebenswürdig, wenn auch manchmal etwas schrullig. Vor allem Katie macht gelegentlich den Eindruck, als könne sie nicht bis drei zählen. Aber das liegt vermutlich an der fabelhaften Ausstrahlung Zacks. Aber wenigstens haben beide Protas genug Verstand und Herzenswärme. Und die Autorin erspart dem Leser künstlich in die Länge gezogene Konflikte und Herumgezicke.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s