Nur die Küsse zählen – Susan Mallery

Fool’s Gold hat inzwischen eine gewisse Bekanntheit erlangt. Grund genug um in dem Ort eine Reality Show zu drehen. Hintergrund ist natürlich auch hier der Männermangel der Stadt. Diese Show ist auch der Grund, wieso Finn Andersen in Fools Gold auftaucht. Jedoch will er nicht an diesem Theater teilnehmen, sondern seine jüngeren Brüder – die Zwillinge Sasha und Stephen. Und die will er wieder mit nach Hause nehmen. Und dieses liegt hoch im Norden – in Alaska!

Die Zwillinge haben kurz vor ihrem Abschluss am College eben dieses geschmissen und sich der brüderlichen Autorität entzogen. Finn, der die Jungen nach dem Unfalltod der Eltern aufgezogen hat, kommt mit dieser Entwicklung überhaupt nicht klar. In Fool’s Gold trifft er dann auf Dakota Hendrix, die ebenfalls an der Produktion beteiligt ist. Jedoch schafft Finn es nicht Dakota zu beeinflussen. Und so muss Finn eben in Fool’s Gold bleiben und abwarten.

Dabei lernen er und Dakota sich näher kennen und beginnen auch eine Affäre. Beiden ist klar, dass ihre Lebenswege sich schon bald trennen werden. Und auch ihre Zukunftsvorstellungen sind sehr unterschiedlich. Während Finn sich ja früh um die Zwillinge kümmern und dabei auf seine eigenen Träume verzichten musste, wünscht Dakota sich eine Familie und vor allem Kinder. Zweiteres könnte jedoch ein Problem sein, da Dakota nicht in der Lage zu sein scheint auf natürlichem Wege ein Kind zu empfangen. Also adoptiert sie ein Mädchen aus Kasachstan.

Susan Mallery ist immer eine Wackelkandidatin. Sie kann wirklich toll schreiben und manche Bücher sind einfach nur grottig. Aber dieser Teil der Fool’s Gold Reihe hat mir wirklich gut gefallen. Die Hauptprotagonisten sind sehr liebenswürdige Charaktere, auch wenn Finn ziemlich aufbrausend und selbstherrlich agiert. Jedoch bügelt die Autorin dies aus, indem sie dem Leser Einblick in Finns Vergangenheit gibt und so auch seine Beweggründe erklärt. Dakota ist einfach nur nett und sehr sympathisch.

Es gibt ein Wiedersehen mit den Protagonisten der vorherigen Teile und auch Dakotas Schwestern bekommen viel Platz; schliesslich werden die nächsten Teile ja von Montana und Nevada handeln. Aber auch Finns Brüder bekommen viel Platz und es ist wirklich sehr schön zu lesen wie sie sich emanzipieren und ihren Weg finden.

Ganz ohne Kritik kann ich jedoch das Buch nicht weiterempfehlen. Es gibt eine Entwicklung in Dakotas Biologie, die mir nicht so gut gefallen hat. Da wäre weniger mehr gewesen. Deswegen auch einen Stern Abzug. Aber ansonsten ist es ein wirklich schönes Wohlfühlbuch!

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