Suche nicht die Sünde – Meredith Duran

Gwendolyn Maudsley ist eine Erbin und hat viel getan um in der besseren Gesellschaft anzukommen. Doch obwohl sie sich immer engagiert, immer gesittet und freundlich ist, scheint ihr der letzte Schritt nicht zu gelingen. Hinzu kommt auch noch, dass sie nun schon zum zweiten Mal vor dem Traualtar sitzen gelassen wurden. Jetzt reicht es ihr und sie will ihr Leben ändern.

Hilfe erhofft sie sich von Alex Ramsey, einem engen Freund ihres verstorbenen Bruders. Doch Alex reagiert ablehnend und denkt eher daran Gwen endlich einen passenden Ehemann zu suchen. Jedoch reist er nach Paris ab und überlegt Gwen ihrer Tante.

Gwen, verletzt von Alex, reist ihm jedoch nach Paris nach und am Kontinent soll sich nun endlich ihr Leben ändern. Sie will leben und sich vergnügen. Sich nicht ständig den Konventionen unterwerfen und versuchen einen Status zu erreichen, der trotz ihres Reichtums immer wieder in weite Ferne rückt.

Obwohl beide Protagonisten nicht unsympathisch sind und auch ihre Beweggründe, ihre Vergangenheit und ihre Wünsche beleuchtet und thematisiert wurden, konnte bei diesem Buch der Funke nicht überspringen. Alex war mir zu glatt und distanziert. Gwen hingegen zu perfekt und fast schon ein wenig anbiedernd. Die sich entwickelnde Anziehung zwischen den Hauptpersonen konnte ich um ehrlich zu sein nicht ganz nachvollziehen, da Alex teilweise ja sehr abweisend ist.

Auch der kleine Krimiplot konnte mich nicht überzeugen. Im Gegenteil – er hat mich eher genervt und gelangweilt. Positiv hervorzuheben ist die Sprache Meredith Durans und dass das Buch an sich sehr flüssig zu lesen ist. Interessant sind auch die Schauplätze der Geschichte und die Reise unserer Helden durch Frankreich. All das ist sehr gut beschrieben. Leider konnte ich eben mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden und der Plot hat eben seine Schwächen; zieht sich phasenweise wie ein alter Kaugummi.

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