Thanatos – Larissa Ione

Thanatos, einer der vier Apokalyptischen Reiter, ist stinksauer. Und das zurecht. Eine Dämonenjägerin hat ihn hereingelegt, ihn hintergangen und seine Geschwister Ares und Limos haben ihn mit Hilfe von Dämonen für eine lange Zeit ausser Gefecht gesetzt. Doch jetzt ist Thanatos entkommen und will Regan zur Rechenschaft ziehen. Allerdings staunt er nicht schlecht, als er die attraktive Kämperin der Aegis schwanger vorfindet. Sie trägt sein Kind unter dem Herzen. Das Kind, von dem nun erwartet wird dass es die Apokalypse aufhalten wird. Gesetz dem Fall, Reseph (der vierte und böse Bruder) bekommt das Kind nicht in seine Finger.

Regan, die geschützt im Aegis Hauptquartier lebt, bereitet sich auf die Geburt ihrer Kindes vor. Jedoch hat sie nicht vor es zu behalten, da sie sich nicht als Mutter fühlt. Ausserdem hat sie qualifizierte und clevere Pflegeeltern für den kleinen Jungen ausgesucht. Doch bevor sie ihr Kind bekommt, taucht Thanatos plötzlich im Hauptquartier auf und enführt Regan in seine eisige Festung. Dort soll sie bis zur Geburt bleiben und dann soll sie für die letzten Monate büssen. Doch auch wenn Regan sich gegen Thanatos wehrt und durchaus ein schlechtes Gewissen wegen ihres Verhaltens ihm gegenüber zeigt, wird sehr schnell klar dass da noch mehr zwischen ihr und Thanatos ist.

Das merkt auch Thanatos sehr schnell, auch wenn er noch immer getrieben von Hass und Rache ist. Doch sie haben auch noch ganz andere Probleme. Thanatos‘ Vergangenheit und seine Untaten rücken stärker in den Vordergrund. Ausserdem ist da noch Reseph, dessen Siegel gebrochen ist und der Regan und das Kind töten will. Und dann beginnt es auch noch in der Aegis zu rumoren. Schon bald sind Freund und Feind nicht mehr so klar zu unterschieden. Selbst unter den Engel scheint sich so manch faules Ei zu befinden!

Obwohl ich nur schwer in die Geschichte hineingefunden habe, war es eine würdige Fortsetzung. Nach ein paar Längen, nimmt die Geschichte ziemlich an Fahrt auf und oft werden Fragen mit neuen Fragen beantwortet. Der Grundplot wird natürlich fortgeführt und man fiebert dem Höhepunkt der Geschichte hin. Jedoch ergeben sich immer wieder neue Fragen und Probleme, deren Lösung wohl erst in den nächsten beiden Bänden um Reseph und Reaver zu finden sind.

Die Protagonisten der Geschichte sind ja nicht unbekannt – schliesslich hatten sie schon einen gewichtigen Anteil in den vorherigen Teilen. Allerdings sind sie nicht ganz so sympathisch bzw. ihr Verhalten auch nicht ganz so nachvollziehbar wie erwartet. Vor allem mit Thanatos kam ich phasenweise nur schwer zurecht. Dafür darf man sich über ein Wiedersehen mit den Dämonenbrüdern und den anderen mythischen Protagonisten, die alle ihr eigenes Süppchen zu kochen scheinen, freuen.

Gewohnt spannend und dämonisch gut!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s