Reseph – Larissa Ione

In einer kalten Winternacht findet Jillian Cardiff unweit ihres Farmhauses einen nackten Fremden. Auch wenn sie ihn nicht kennt, nimmt sie ihn mit in ihr Haus und rettet ihm so das Leben. Der Fremde, der sich Reseph nennt, sieht unglaublich gut aus. Allerdings hat er keine Ahnung wer er ist und weiss noch weniger wie er vor Jillians Haus gelandet ist. Jillian, die noch immer durch einen Vorfall in der jüngeren Vergangenheit traumatisiert ist, will den Fremden jedoch loswerden und bringt ihn dort in die Stadt. Sie lässt Reseph in der Obhut der Polizei zurück.

Doch so schnell wird sie ihn dann doch nicht los, denn Reseph taucht wieder bei ihr auf und will bei Jillian bleiben. Widerwillig, aber auch mit einem mulmigen Gefühl stimmt sie zu. Brutale Übergriffe haben sich in der Nachbarschaft ereignet und vielleicht ist es ja auch Reseph, der möglicherweise ein Gewaltverbrecher ist. Wie nahe Jillian mit ihrer Vermutung kommt, klärt sich dann jedoch wenig später auf. Denn plötzlich stehen die drei übrigen Apokalyptischen Reiter vor der Haustür und offenbaren Reseph wer er wirklich ist.

Reseph, dessen Erinnerungen an die furchtbaren Taten Pestilences genommen wurden, bricht unter der Last der Erinnerungen, Schuld und Gefühlen zusammen. Seine Geschwister können nicht zu ihm durchdringen; genausowenig wie der Engel Reaver. Also bittet man Jillian um Hilfe, die inzwischen sehr an Reseph hängt. Auch wenn sie seine Taten ängstigen und sein Verhalten sie immer wieder verletzt. Und doch hilft sie ihm. Dabei hat auch der gefallene Engel Harvester die Hände im Spiel. Doch kann man Harvester wirklich trauen?

Was für ein fulminanter Abschluss dieser Reihe. Wobei das Ende ja noch hinausgezögert wurde. Schliesslich gibt es noch weitere Teile, doch für den Moment ist die Apokalypse abgesagt. In den vergangenen Büchern hat Reseph aka Pestilence beim Leser ja schon den schlechtestmöglichen Eindruck hinterlassen und entsprechend skeptisch bin an diesen vierten Teil herangegangen. Aber durch seine Amnesie zeigt sich Reseph wie er wirklich ist, wenn er nicht unter dem Einfluss von Pestilence steht und das Ende der Welt einläuten will.

Jillian ist eine tolle Protagonisten, die zwar eine schlimme Vergangenheit hat, aber auch viel Mut beweist. Und sie hat ein wahnsinnig großes Herz, das sie dem Leser einfach schnell ans Herz wachsen lässt. Während Reseph also eine Weile mit gelöschter Festplatte durch die Gegend stolpert, schläft das Böse nicht. Und es offenbart sich schlussendlich wer der wahre böse Engel ist und mit wem dieser unter einer Decke steckt. Ausserdem wird das Geheimnis um den Vater der Apokalyptischen Reiter offenbart und mit Revenant bekommen die Reiter ein neues Helferlein zur Seite gestellt. Allerdings ist dieser Engel wenig freundlich und schon gar nicht auf den Mund gefallen!

Dazu gibt es auch noch ein Wiedersehen mit den andere Apokalyptischen Reitern, ihren Familien und den Dämonenbrüdern samt Anhang. Ein wirklich fulminanter und spannender Teil, bei dem sich viele Rätsel lösen und neue Fragen auftun!

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