Entscheidung des Herzens – Lake Anna – Joanne St. Lucas

Seit einem körperlichen und mentalen Zusammenbruch, der sie in eine Rehaklinik geführt hat, lebt Trish Prescott in dem verschlafenen und überschaubaren Lake Anna. Hier führt sie einen kleinen Buchladen und hat sich gut in diese gemütliche Welt integriert. Trish ist zufrieden mit dem was sie hat und fühlt sich wohl mit ihrem Kater und ein paar guten Freunden. Obwohl sie immer beteuert, dass sie auch ohne Mann glücklich sein kann, lässt Marcus Parker ihr Herz immer wieder schneller schlagen.

Marcus lebt zusammen mit seiner Tochter ebenfalls in Lake Anna. Er kennt Trish noch aus ihrem alten Leben, doch gibt nie zu erkennen, dass er ihre Maskerade längst durchschaut hat. Aber er fühlt sich von ihr heftig angezogen und umwirbt sie immer wieder. Doch Trish macht es ihm wirklich nicht leicht und Marcus muss wirklich einen langen Atem beweisen um bei der schönen Trish eine wirkliche Chance zu bekommen.

Obwohl die Geschichte von Marcus und Trish nur eine Kurzgeschichte ist, hat es die Autorin geschafft ihre Geschichte sehr intensiv, liebevoll und auch spannend zu erzählen. Trish, die vor vielen Jahren aus dem Rampenlicht geflüchtet ist, fürchtet nichts mehr als genau dorthin wieder zurückgezerrt zu werden. Schliesslich ist Marcus ein bekannter Mann, der sich nach Ende seiner Sportlerkarriere ins Privatleben zurückgezogen hat. Jedoch ist die Mutter seines Kindes eine sehr berechnende und auch öffentlichtsgeile Frau, die alles für ihre Karriere tun würde.

Da sich beide Protagonisten schon einige Jahre kennen, fällt natürlich auch das Kennenlernen weg. Jedoch müssen Trish und Marcus sich annähern. Während Marcus ein sehr offener Charakter ist, kämpft Trish ständig mit ihrer Vergangenheit und fürchtet nichts mehr als dass ihr Geheimnis und ihre Identität auffliegen. Natürlich will sie um ihrer selbst willen geliebt werden und nicht wegen dem, was sie einst verkörpert hat. Doch nicht nur dieser Aspekt macht Trish zu schaffen. Da gibt es noch immer ihren Vater, der sie ständig unter Druck setzt und nur durch monatliche Zuwendungen seinen Mund hält.

In dieser Kurzgeschichte trifft man auch auf die Akteure des ersten Teils und beschreibt die enge und freundschaftliche Verbundenheit der Bewohner Lake Annas sehr schön und herzlich. Nach diesem Teil hat sich die Autorin definitiv in die Kategorie ‚Must-read‘ katapultiert.

 

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