Im Licht des Tages – Robyn Carr

Obwohl man im Grace Valley aufeinander aufpasst und kaum etwas verborgen bleibt, gelingt es der Ärzte June ihren Liebhaber Jim zu verheimlichen. Gut, das ist nicht weiter schwer. Jim ist längst wieder im Einsatz und kann sich nicht oft bei June melden. Doch Junes Leben ist auch so ausgefüllt und die Ärztin kämpft an vielen Fronten.

Ausserdem taucht auch noch ihre erste Liebe wieder auf – Chris. Und er ist gekommen um zu bleiben. Nach seiner Scheidung möchte er sich mit seinen Zwillingen im Valley niederlassen und lässt auch durchblicken, dass er noch immer/wieder an June interessiert ist. Dieses Interesse stürzt June natürlich in ein Dilemma. Doch es dauert nicht lange, da erkennt sie Chris‘ Absichten und auch seine fragwürdige Einstellung zum Leben, zu Frauen und Beziehungen generell.

Bei Junes Partner John Stone hingegen hängt der Haussegen mehr als schief. Seine Frau Susan möchte wieder arbeiten und das passt dem sonst so umgänglichen und sehr beliebten John gar nicht, der seine Frau mit diversen antiquierten Äusserungen und auch verhaltensoriginellen Taten zur Weißglut treibt.

Doch nicht nur die Rückkehr von Chris sorgt im Tal für Aufregung. Auch der Fund von menschlichen Knochen. Leider auf dem Grund von Junes exzentrischer Tante Myrna, der man ja nachsagt sie hätte ihren Gatten irgendwann verschwinden lassen. Ist Myrna nun wirklich eine eiskalte Mörderin, oder ist alles doch ganz anders?

Im zweiten Teil der Grace Valley Reihe knüpft die Autorin nahtlos an Teil eins an. Die Schicksale der Protagonisten werden hier weiter erzählt. So bekommt nun Jurea endlich ihre kosmetische Operation. Jedoch stürzt die Veränderung ihren sowieso schon labilen Mann völlig ins Ungleichgewicht und die Familie droht auseinander zu brechen.

Doch neben schon bekannten Gesichtern, lernt man auch neue Einwohner kennen. So das Ehepaar Daniel und Blythe, die ernsthafte Probleme haben. Ausserdem bekommt die Gemeinde einen neuen Pfarrer, dem die Damen jedoch gleich auf den Zahn fühlen. So ein Fiasko wie mit seinem Vorgänger wollen sie ja nicht mehr erleben. Und dann eben noch Chris und seine mißratene Brut, die schon bald die Gemeinde gründlich durcheinander wirbeln.

Und inmitten all dieser großen und kleinen Dramen befindet sich June. June, die ihren Geliebten schmerzlich vermisst und sich endlich eine richtige Beziehung wünscht. Doch Jim ständige Abwesenheit und seine gefährlichen Einsätze kosten June viel Substanz.

Tatsächlich hat mir dieser Teil noch besser gefallen, als der erste Teil. Zwar gibt es nicht viele Szenen zwischen Jim und June, doch die Autorin versteht es sehr gut ihre Gefühle deutlich zu vermitteln und Lust auf mehr zu machen. Bei Grace Valley bleibt sich Robyn Carr treu und verfolgt die angerissenen Handlungen des ersten Teils. Dabei darf man lachen, weinen, schmunzeln, sich wundern und sich freuen!

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