Himmelsfeuer – Gena Showalter

Ausgerechnet ein schwächliches Menschlein befreit den Gesandten Thane aus der Gewalt der gewalttätigen Phönix Kendra. Sie hat ihn versklavt und von sich abhängig gemacht. Doch mit Elins Hilfe gelingt es Thane sich zu befreien und er nimmt grausame Rache an Kendra und den anderen Phönixen. Elin hingegen nimmt er mit auf seine Wolke und gibt ihr in seiner Bar Arbeit. Schliesslich ist er ihr zu Dank verpflichtet. Thane fühlt sich auch zu ihr hingezogen und diese Gefühle verwirren den Gesandten. Auch Elin fühlt sich zu Thane hingezogen, doch sie hütet ein Geheimnis. Tatsächlich ist sie durch ihre Mutter eine halbe Phönix und lebt nun ständig in Angst entdeckt zu werden. Denn Thanes Rache ist brutal und scheint keine Grenzen zu kennen. Das verängstigt Elin natürlich; schliesslich hat sie im Lager der Phönix selbst nur Gewalt gesehen und auch erlebt. So wurde sie selbst mißhandelt und ihre Mutter missbraucht und schliesslich ermordet.

Genauso wie Elins Vater und ihr geliebter Mann Bay. Während Thane sich also mit seinen widersprüchlichen Gefühlen für Elin auseinandersetzen muss, übt er eben weiter Rache an seinen Peinigern und sorgt sich auch gleichzeitig noch um seinen Kumpel Björn, der offenbar selbst Geheimnisse hütet. Ausserdem suchen die Gesandte noch immer nach den Mördern ihres Königs.

Während der Plot bei den ersten beiden Teilen etwas umfangreicher und komplexer war, konzentiert sich Gena Showalter bei dieser Geschichte mehr auf Thane und Elin. Natürlich werden auch andere Protagonisten wie eben Björn beleuchtet, aber diese Stränge sind nur kurz und wenig aufschlussreich. Während Elin extrem sympathisch ist und man sofort Mitgefühl und Sympathie für sie entwickelt, ist Thane etwas spröde und wenig liebenswürdig. Sicher, er ist ein sehr starker und beschützender Charakter. Aber wirklich freundlich oder sympathisch ist er nicht.

Nach so präsenten Protagonisten wie Zacharel und Koldo bin ich von diesem Gesandten doch etwas enttäuscht. Irgendwie bleibt er blass – um nicht zu sagen langweilig. Gutes Aussehen alleine kann über diverse Charakterschwächen bzw. über einen uninteressanten Charakter einfach nicht hinwegtäuschen. Das Buch bekommt von mir 3 Sterne, da Elin eine wirklich tolle Heldin ist, die sich positiv entwickelt und weil die Geschichte um die Gesandten insgesamt ja auch ein wenig weitergeschrieben wurde. Jedoch ist der dritte Teil bislang auch der schwächste Teil der Angel-Reihe.

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