Drei Küsse für Aschenbrödel – Susan Mallery

Evie, die Halbschwester der drei Stryker Männer, lebt nun seit geraumer Zeit wieder in Fools Gold. Eigentlich will sie so schnell wie möglich wieder weg. Weg aus Fools Gold, weg von ihren Brüdern und vor allem weg von ihrer Mutter, die sie als Kind immer zurückgewiesen und somit verletzt hat. Inzwischen hat ihre Mutter begriffen, dass sie viele Fehler gemacht hat. Doch Evie noch immer sehr verletzt und will sich auf gar keinen Fall auf sie einlassen. Jedoch hat sie versprochen in einer Tanzschule auszuhelfen und mit den Kindern und Jugendlichen einen Tanz für das Weihnachtsfestival einzustudieren und zu trainieren. Als dann auch noch die Tanzstudioleiterin mit einem Verehrer durchbrennt, hängt Evie richtig in den Seilen und muss alles alleine stemmen.

Unterhalb des Tanzstudios hat der Anwalt Dante Jefferson seine Räumlichkeiten. Und ihm geht das Getrampel über ihm ziemlich auf die Nerven. Allerdings kann er kaum etwas dagegen tun. Und auch nicht gegen seine unwillkommenen Gefühle und Bedürfnisse Evie gegenüber. Doch Evie sollte eigentlich tabu sein. Schliesslich ist sie die Freundin seines Freundes und Partners. Dennoch kommt es wie es kommen muss und Evie und Dante lassen sich aufeinander ein. Jedoch ist klar, dass es nur eine Freundschaft mit besonderen Vorzügen sein soll. Zukunftspläne oder gar Gefühle sollten keine Rolle spielen.

Doch Gefühle lassen sich nicht einfach an die Leine legen und während sich Dante wenigstens nur mit seinen Gefühlen Evie gegenüber auseinandersetzen muss, hat Evie nicht nur Dante, sondern auch noch ihre Familie am Hals. Vor allem ihre Mutter wirbt immer wieder um Evies Verständnis und Zuneigung.

Evie und Dante haben mir als Paar sehr gut gefallen. Vor allem Dantes Vergangenheit hat mich sehr stark berührt. Er ist ein toller Kerl, wenn auch ein wenig verpeilt. Als Erwachsener sollte er sein Kindheitstrauma nun doch überwunden haben. Evies Verhalten ihrer Mutter gegenüber mag nicht immer nett sein, aber für mich voll und ganz verständlich. Auch wenn Evie nun erwachsen ist, sitzen die Verletzungen aus ihrer Kindheit noch immer tief. Den Brüdern mache ich da gar keine Vorwürfe, denn sie waren selbst noch Kinder. Aber May – die Mutter von Evie – hat wirklich den Preis für die unsympathischte Figur in dieser Serie verdient.

Ich mag sie nicht und ich fand sie auch das ganze Buch über extrem anbiedernd. Evie wurde ja ständig von ihrer Mutter gestalkt, zu irgendwelchen Mutter-Tochter-Aktivitäten genötigt und dann auch noch angejammert. Für mich waren ihre Entschuldigungen absolut unglaubwürdig und lächerlich. Das Verhalten der Mutter – wenn man sie als solches bezeichnen mag – hat mich das ganze Buch hindurch gestört und mir auch teilweise den Lesespass genommen. Da hätte sich Frau Mallery doch etwas Besseres einfallen lassen können. Das geht auf jeden Fall besser.

 

 

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