Victorian Secrets: Verbotene Sünden – Helen B. Kraft

Eine Mordserie erschütterte das Victorianische London und der ermittelnde Beamte hat bereits einen Verdacht. Ausgerechnet ein Adeliger soll der Schlächter sein, der Angst und Schrecken verbreitet. Doch seine Schuld muss erstmal bewiesen werden. Also setzt man auf die Traumgängerin und Agentin der Scotland Visional Yard Emma St.Claire auf den mysteriösen Lord Ian Connery an.

Sie soll in seine Träume eintauchen, sie analysieren und die Beweise liefern. Der Lord – wenig erfreut – über die Verdächtigungen, nimmt Emma in seinem Haus auf. Von Anfang an fühlt er sich zu der Agentin hingezogen und auch Emma kann eine gewisse Faszination nicht abstreiten. Selbst Ian vernarbtes Gesicht kann seine Attraktivität nicht schmälern. Doch Emmas Vorgesetzte wollen Ergebnisse sehen, es wird weiter gemordet und Lord Ian hat Geheimnisse ….

Mit Ian und Emma hat die Autorin Helen B. Kraft ein sehr sympathisches, energisches und auch selbstbewusstes Heldenpaar erschaffen. Vor allem Emma agiert von Anfang an sehr professionell und versucht Ian auf Abstand zu halten. Und auch Ian will zwar mit den Behörden kooperieren – es bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig, aber sich von der attraktiven Frau fernhalten. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Emma ist sehr neugierig.

Während Ian sehr verschlossen wirkt, lockert Emmas neugieriges und freundliches Wesen die Geschichte auf. Die paranormalen Fähigkeiten von Emma und Ian haben ihren Ursprung in einem Chemieunfall, der vor ihrer Geburt passiert ist und als Battersea-Katastrophe in die Geschichte eingegangen ist. Die Autorin hat eine fantastische Welt mit interessanten Steampunk-Elementen geschaffen und dabei aber den Verhaltenskodex der Victorianischen Gesellschaft nicht aus den Augen verloren.

Verbotene Sünden bekommt von mir die volle Punkteanzahl, da mit der Roman – nach anfänglichen Startschwierigkeiten, in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist gut durchdacht, spannend geschrieben und punktet mit einem sehr gefälligen Heldenpaar. Weder Ian, noch Emma fallen dem Leser zu irgendeinem Zeitpunkt negativ auf. Unnötige Längen oder an den Haaren herbeigezogene Verwicklungen gibt es nicht und auch die Antihelden haben die ein oder andere positive Eigenschaft!

 

 

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