Zu Hause in Virgin River – Robyn Carr

Leslie Petruso versucht in Virgin River einen Neuanfang. Oder vielleicht ist es auch nur ein vorübergehendes Arrangement, das sie zur Paul Haggerty führt. Für dessen Familie hat sie viele Jahre gearbeitet, doch nach einer schmerzlichen Scheidung braucht sie eine Luftveränderung und flüchtet in das verschlafene Virgin River, wo sie sich sehr schnell einlebt und auch wohlfühlt. Von ihrem Ex-Mann, der sich geraumer Zeit mehr als nur seltsam benimmt, hat Leslie die Nase voll und generell ist sie an keiner neuen Beziehung interessiert.

Doch in Virgin River macht sie Bekanntschaft mit Connor Danson, der ebenfalls für Paul arbeitet. Der attraktive Handwerker flirtet ein wenig mit ihr und Leslie ist erst wenig geneigt ihm entgegenzukommen. Connor ist ein ziemlich charmanter und auch fürsorglicher Kerl, doch er trägt ein Geheimnis mit sich herum. Virgin River ist eigentlich nur ein Exil, denn als Zeuge bei einem Mord ist Connor gefährdet. Sein Geschäft wurde niedergebrannt und seine geliebte Schwester und ihre Jungs wurden an einem anderen Ort in den Staaten versteckt. Eigentlich ist auch Connor ein gebranntes Kind, das eine Scheidung zu vorangegangenen Betrug hinter sich hat.

Doch mit Leslie scheint ein Neuanfang möglich, auch wenn die Voraussetzungen ungünstig sind. Schliesslich ist Connors Leben in Gefahr, er würde gerne in der Nähe seiner Familie leben und Leslie hängt wiederum sehr an ihrer eigenen Familie.

Nach einem kleinen Durchhänger im letzten Band, hat Robyn Carr wieder eine wunderbare Geschichte der Virgin River Reihe hinzugefügt. Obwohl Connor durch seinen Status natürlich zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, artet dieser Teil des Plots nicht in unnötigen Verwicklungen und Mißverständnissen aus. Zudem Connor ja schon sehr früh daran denkt Leslie ins Vertrauen zu ziehen.

Das Paar Leslie und Connor ist sehr sympathisch und liebenswert geschrieben und passt echt gut zusammen. Leslie ist zwar durch die Ehe und die Trennung ziemlich am Boden und auch verunsichert, doch sie rappelt sich wieder auf und nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Dass sie sich selbst immer wieder in Frage stellt, ist einfach eine Folge ihrer Ehe. Doch auch das stört die Geschichte nicht weiter, sondern darf ruhig als Bereicherung angesehen werden.

 

Ein Kommentar zu „Zu Hause in Virgin River – Robyn Carr

  1. Ich habe ja erst 3 Bücher der Serie gelesen und muss zugeben, dass es nicht ganz so mein Ding ist. Irgendwie zu viel von allem 🙂 Aber deine Review klingt spannend!

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