Dunkles Schicksal – Kresley Cole

Schon als Kinder finden der Vrkener Thronos und die Scorceri Melanthe zusammen. Sie erkennen sich als Gefährten und werden beste Freunde. Doch nur wenige Monate sind ihnen vergönnt, dann ermorden die Vrkener unter Thronos Vater Melanthes Eltern und für 500 Jahre herrschen Gewalt, Verfolgung, Wut und auch Enttäuschung zwischen ihnen. In jener Nacht, in der Melanthes Eltern sterben, stirbt auch die Zuneigung und die Liebe zwischen den Kindern. Und mehr noch … Lanthe nutzt ihre Gaben und lässt Thronos stürzen ….

500 Jahre später ist aus Thronos ein vernarbter, verunstalteter und hasserfüllter Vrkener geworden, der noch immer verzweifelt seiner Gefährtin nachjagt. Auch wenn sie ihn töten wollte und nur noch Hass zwischen ihnen herrscht. Seiner Natur kann der Vrkener aber nicht entkommen. Lanthe hingegen hat es so satt ständig auf der Flucht zu sein. Doch eines Tages erwischt Thronos Lanthe und es folgt eine wilde, gefahrvolle Jagd durch verschiedene Ebenen und Reiche. In dieser Zeit erkennen sie, dass sie zusammenarbeiten müssen um zu überleben. Und sie lernen sich neu kennen.

Was für ein Paar. Die Schöne und das Biest – zumindest könnte so der Arbeitstitel dieses Teils gelautet haben. Die Zauberin Melanthe ist zwar ein wunderschönes und begabtes Geschöpf, doch sie ist auch sehr kompliziert. Genauso kompliziert wie ihre Verbindung zu dem – durch ihre Schuld – verunstalteten Thronos, die sich über 500 Jahre hinweg zieht. Diese ist von Abneigung, Hass, Anziehung, Mißtrauen und Zorn geprägt. Zuviel ist zwischen ihnen und auch ihren Fraktionen und Völkern passiert. Und doch kommen sie nicht von einander los. Klar, sie sind ja vom Schicksal bestimmte Gefährten. Und auch die unvergleichliche Nix spielt wieder eine gewichtige Rolle in dieser Geschichte.

Während Lanthe ein durchaus bewegtes Leben geführt hat und sexuellen Dingen sehr erfahren ist, ist Thronos sehr von der Moral und den gesellschaftlichen Zwängen seines Volkes geprägt. All sein Handeln und sein Denken werden davon bestimmt. Damit prallen zwei völlig unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensweisen aufeinander. Und Melanthes Vorleben macht es für Thronos nicht leichter. Doch auch Lanthe hat große Probleme sich ein so zurückgenommenes Leben wie das der Vrkener vorzustellen.

Je länger sie sich jedoch durch die Reiche und auch ums Überleben kämpfen, desto besser beginnen sie einander zu verstehen. Und endlich sprechen sie auch über das, was zum Bruch und zum Hass zwischen ihnen geführt hat. Nichts ist mehr so wie es war und wie es scheint. Doch es liegen viele Steine, die aus dem Weg geschafft werden müssen, ehe sie tatsächlich zusammenfinden können.

Für mich jetzt nicht das beste Buch aus der IMA Reihe von Kresley Cole, aber durchaus lesenswert. Es ist wie immer sehr fesselnd geschrieben und nicht immer etwas für zarte Gemüter, da die Autorin doch gern in die Vollen greift.

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