Lions: Fesselnde Jagd – G.A. Aiken

Das Leben mit vielen Genies kann anstrengend sein. Vor allem dann, wenn man selbst eben kein Genie ist. So wie Antonella Jean-Louis Parker – genannt Toni – das jeden Tag erlebt. Alle ihre 10 Geschwister weisen irgendwelche Begabungen auf. Egal ob nun im wissenschaftlichen oder künstlerischen Bereich. Toni hat es sich zur Aufgabe gemacht diese ganzen Wunderkinder zu behüten und ihren Alltag zu planen. Dabei geht sie selbst unter und ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche sind längst verschüttet. Tapfer zur Seite steht ihr dabei ihr Vater, der ebenfalls nicht besonders begabt ist. Dafür ihre Mutter, eine wunderbare und erfolgreiche Musikerin. Leider auch ziemlich planlos im Leben!

Doch da ergibt sich für Toni die Möglichkeit etwas Eigenes zu machen. Ric Van Holtz bietet ihr eine Stelle bei seinen Eishockey-Spielern an, die ebenfalls eine straffe Organisation brauchen. Vor allem Bo Novikovski, der wirklich ein Problembär ist – wenn er nicht so ein grosser Star auf dem Eis wäre! Toni nimmt nur zögerlich an und ist erstmal völlig überfordert. Doch still, heimlich und leise hat sich da ein Wolf an ihre Seite geschlichen. Ein großer Hinterwäldler, der aus der berüchtigten Reed-Sippe stammt. Ricky Lee Reed arbeitet mit seinen Brüdern als Sicherheitsexperte in New York und ist von der Schakalin mehr als angetan.

Gut, ernsthafte Absichten hat er nicht. Aber er findet sie süss und in seiner stillen und beruhigenden Art wird er schnell zu einem wichtigen Freund und Helfer für Toni. Als dann aber ihre Familie bedroht wird, übernimmt Ricky auch die Rolle des Beschützers und viele Wandler des Sicherheitsunternehmens gehen plötzlich im Haus der Jean-Louis Parker Sippe ein und aus!

Dieser Teil der Shifter-Reihe wurde von der Autorin ein wenig ruhiger angelegt. Natürlich hat G.A. Aiken wieder eine wunderbar witzige Geschichte hingelegt, die auch ihre Actionszenen behinhaltet. Die Erotik ist jedoch wohl dosiert und die Protagonisten wälzen nicht nicht alle 10 Seiten in den Laken. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und es gibt auch schon einen Ausblick auf das nächste Paar. Dazu will ich aber nicht viel verraten – sonst wäre es ja langweilig.

Ricky Lee und Toni sind wie ….. Schweinehirt und Prinzessin. Er kommt aus einer berüchtigten Sippe, sie stammt aus guten Verhältnissen. Ihre Geschwister sind ziemliche Egomanen und halten mit ihrer Meinung wirklich nicht hinter dem Berg. Man muss Ricky schon Anerkennung zollen, dass er die kleinen Schakale nicht einen nach dem anderen erwürgt hat. Während Tonis kleine Geschwister richtig kleine egoistische Ratten sind, sind die nächstälteren Geschwister Coop und Cherise ziemlich cool und liebenswürdig. Von denen würde ich sehr gern mehr lesen.

Ständiges Bettgeflüster und Action-Szenen am laufenden Band wird man in diesem Buch nicht finden. Für mich persönlich war das fast schon eine Wohltat, weil der Stil ja der Gleiche geblieben ist. Eben nur ein wenig ruhiger. Dennoch scheint sich die Autorin dem Finale entgegenzuschreiben, denn alles deutet darauf hin, dass im nächsten Band der Oberschurke zur Strecke gebracht wird.

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