Love You So Hard – Tara Lain

Craig ist ein kluger Kopf und er mag seinen Job. Doch leider ist er ein sehr ruhiger und vorsichtiger Zeitgenosse, der leicht übersehen wird. Und so ist es generell in seinem Leben. Er will mehr und hat keine Ahnung wie er es erreichen kann. Beginnend mit dem hübschen Kerl, den er immer wieder in einem Coffeeshop trifft und es endet bei einer übergangenen Beförderung. Als sich herausstellt, dass ein Kollege seine Ideen und Projekte geklaut hat, braucht Craig einen Break und nimmt Urlaub.

In seiner freien Zeit treibt er sich wieder im Coffeeshop seiner Wahl herum – in der Hoffnung seinen heimlichen Schwarm bewundern zu können. Und jetzt wird Craig nicht enttäuscht. Sein Schwarm ist Jessie und der ist ein angehender Lehrer. Sie kommen ins Gespräch und Craig kann seine eigene Courage kaum fassen, als er Jesse bittet aus ihm einen Top zu machen – und das in jeder Hinsicht. Auch der junge Jessie hat schon länger ein Auge auf Craig geworfen und provoziert ihn bewusst mit markigen Sprüchen auf seinen T-Shirts. Und Jessie ist auch sehr willig Craig ein wenig auf die Beine zu helfen. In kurzer Zeit krempelt Jessie das Leben von Craig wirklich völlig um und stellt es auf den Kopf.

Love You So Hard ist nur eine Kurzgeschichte, die es aber in sich hat. Die Autorin erzählt Craigs Metamorphose sehr humorvoll und in einem flüssigen Erzählstil. Mit Erotik spart sie nicht, jedoch wirkt sie weder ausufernd noch vulgär. Zwar schafft es der energische und offenherzige Jessie Craigs Leben zu verbessern, doch Craig verändert sich natürlich nicht vollständig. Und so behält er seine etwas unbeholfene Art mit Gefühlen bzw. Unsicherheiten umzugehen bei. Doch das macht ihn sehr liebenswürdig.

Jessie ist ein richtiger Schnuckel, der unermüdlich an Craig glaubt. Und er beweist auch, dass er nicht nur hübsch und clever ist – nein Jessie hat auch ein wirklich großes Herz. Denn manchmal verhält Craig sich einfach wie ein trampeliger Elefant im Porzellanladen und verletzt damit – unabsichtlich – Jessies Gefühle. Die Kurzgeschichte hat mir sehr gut gefallen und bietet einen lockere Unterhaltung, die auch für den ungeübten Original-Leser leicht verständlich ist.

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